Am 24. März 2015 ereignete sich eine Flugkatastrophe, bei der 16 Schüler*innen und zwei Lehrerinnen des Joseph-König-Gymnasiums aus Haltern am See aus dem Leben gerissen wurden. Lea Drüppel war eines dieser Opfer.


Lea liebte die Musik, den Gesang und das Schauspiel. Sie spielte Geige und Klavier und war seit frühester Kindheit begeistertes Mitglied im Kinder- und Jugendchor Lippramsdorf. Später wirkte sie im Musicalverein „Die Zweitbesetzung“ in Bottrop sowie in der Musical-AG ihrer Schule mit. Das Engagement auf der Bühne war ihre große Leidenschaft.


Mit dem Theater haben wir ein lebendiges Andenken an Lea geschaffen – ein kreativen Raum für Kinder und Jugendliche sowie eine Begegnungsstätte für musik- und theaterbegeisterte Menschen. 

 

Der Verein

Der Lea Drüppel Theater e.V. wurde am 22.04.2016 ins Leben gerufen, um im Andenken an Lea das "Lea Drüppel Theater" zu führen. Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur sowie der Jugendhilfe. 

 

Der Ort

Für das Lea Drüppel Theater wurde das ehemalige, seit Jahren leer stehende Kino „Filmklappe“, mit Hilfe vieler großer und kleiner Spenden umgebaut. Der für rund 70 Plätze ausgelegte Spielort in der Innenstadt von Haltern am See besitzt durch seine Kinohistorie eine lange kulturelle Tradition.

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Die Geschichte zum Logo

lea druppel theater

An einem verregneten, trostlosen Sonntag malte sich Lea die Farben des Regenbogens ins Gesicht, um dem grauen Tag ein freundliches Antlitz zu verleihen. Dieses farbenfrohe Bild veröffentlichte sie auf Facebook mit den Worten: „No rainbow without rain.“

Das Logo des Theaters ist von dieser Botschaft inspiriert. Die Farben des Regenbogens finden sich in der Silhouette einer Taube wieder – als Erinnerung an Lea, deren Regenbogengesicht Hoffnung und Zuversicht ausstrahlt.

Die Regenbogenfarben stehen für die innere Kraft, die in jedem Menschen lebt: die Fähigkeit, auch in schwierigen Zeiten nicht den Mut zu verlieren. Sie erinnern daran, dass nach jedem Regen wieder Licht erscheint und wir mit Zuversicht in die Zukunft blicken dürfen – im Vertrauen darauf, getragen und begleitet zu sein.